Auf einen Blick
- Was hat sich geändert?
- Mexikos Zollreform 2026: Was Importeure bis zum 1. Januar 2026 wissen müssen
- Wer ist betroffen?
- Automotive
- Auswirkungen auf das Geschäft
- Mexiko hat mit dem Code CD LXVI II 1P 082 eine umfassende Zollreform verabschiedet, die den Zolltarif des Allgemeinen Import- und Exportsteuergesetzes (LIGIE/TIGIE) ändert. Die Reform tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und erhöht die Meistbegünstigungs-/Basiszölle auf…
Überblick
Mexiko hat mit dem Code CD LXVI II 1P 082 eine umfassende Zollreform verabschiedet, die den Zolltarif des Allgemeinen Import- und Exportsteuergesetzes (LIGIE/TIGIE) ändert. Die Reform tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und erhöht die Meistbegünstigungs- und Basiszölle auf eine breite Palette von Waren aus Ländern, mit denen kein Freihandelsabkommen (FHA) besteht. Importe, die für FHA-Präferenzen qualifiziert sind, bleiben von diesen Meistbegünstigungs- und Basiszöllerhöhungen unberührt.
Was ändert sich?
- Zollsätze: Die neuen MFN/BASE-Zollsätze liegen im Allgemeinen zwischen 5 % und 50 % über die betroffenen Zolltarifpositionen hinweg.
- Betroffene Produkte/Sektoren: Zusammenfassungen der Gesetzgebung und Politik heben Erhöhungen in den Bereichen Automobil und Autoteile, Textilien und Bekleidung, Kunststoffe, Stahl/Aluminium, Haushaltsgeräte, Möbel, Schuhe, Spielzeug, Papier, Kosmetik und Glas (unter anderem) hervor.
- Umfang: Verschiedene Quellen beziffern den Umfang auf etwa 1.463 Zolltarifunterpositionen, wobei sich bei rund 316 Unterpositionen der Zollsatz von 0 % auf einen positiven Zollsatz erhöht.
- Inkrafttreten: Die Tarifreform tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Was ändert sich nicht?
- Waren mit Ursprung in Freihandelsabkommen (z. B. im Rahmen des USMCA/T MEC und anderer Freihandelsabkommen) behalten ihren Anspruch auf Präferenzzölle, sofern sie die Ursprungsregeln erfüllen und ordnungsgemäß dokumentiert sind; die Meistbegünstigung/Basis erhöht den Zielwert für Ursprungsgüter außerhalb von Freihandelsabkommen.
- Automobilindustrie & Autoteile: Breiter Unterbereich; Erhöhungen der MFN/BASE-Sätze können die Gesamtkosten für Komponenten und Verbraucherfahrzeuge erheblich verändern.
- Textilien & Bekleidung: Hunderte von Unterpositionen sind betroffen – überprüfen Sie Stoffe, Kleidungsstücke und Accessoires und stellen Sie sicher, dass die Herkunftsstrategien dokumentiert sind, um die Ansprüche aus dem Freihandelsabkommen nach Möglichkeit aufrechtzuerhalten.
- Stahl/Aluminium & industrielle Vorprodukte: Erhöhung der Zollsätze für zahlreiche Produkte; Bewertung der Folgeeffekte auf nachgelagerte Baugruppen.
- Kosmetik und Körperpflege: Neue Meistbegünstigungszölle gelten für diverse Schönheits- und Hautpflegeprodukte, Duftstoffe und zugehörige Verpackungen. Importeure sollten die TIGIE-Klassifizierung überprüfen und die Beschaffung über Freihandelsabkommen prüfen, um die Kostenbelastung zu minimieren.
Empfohlene Maßnahmen für Importeure:
- Kartieren Sie die Auswirkungen nach Herkunft und HTS (LIGIE/TIGIE). Identifizieren Sie betroffene Artikelnummern und Zolltarifunterpositionen. Priorisieren Sie Artikel aus Nicht-Freihandelsabkommensländern (z. B. China, Indien, Vietnam, Thailand, Brasilien usw.).
- Klassifizierung prüfen. Korrekte TIGIE-Unterposition und anwendbare NOM-/Genehmigungsanforderungen bestätigen; Grenzfälle prüfen, um eine Fehlklassifizierung unter höheren Zolltarifnummern zu vermeiden.
- Bewerten Sie Beschaffungs- und Herkunftsstrategien. Untersuchen Sie FTA-fähige Lieferketten und regionale Inhaltsstrategien, um Präferenzen (Ursprungsregeln, Stücklisten, Lieferanten) zu erhalten.
- Nutzen Sie Programme und Regelungen. Prüfen Sie, ob IMMEX/PROSEC oder sektorale Förderinstrumente für Ihre Produkte verfügbar sind, um die Nettozollkosten zu senken (vorbehaltlich der Programmbestimmungen). (Die Programmverweise in den DOF/SE-Richtlinien sollten mit dem endgültigen Dekret abgeglichen werden.)
- Die Differenz der Gesamtkosten sollte budgetiert werden. Die Preise, Margen und Vertragsbedingungen für 2026 sollten aktualisiert werden, um die Auswirkungen der Zölle von 5 % bis 50 % auf Waren aus Nicht-Freihandelsabkommensländern zu berücksichtigen.
- Verbessern Sie die Dokumentation und die Kontrollen Ihrer Zollagenten. Angesichts der verstärkten Überprüfungen stellen Sie sicher, dass Ursprungsnachweise, Lieferantenerklärungen und Handelsdokumente den Ursprungsregeln und TIGIE-Einträgen entsprechen; standardisieren Sie Ihre KYC-/Lieferantendateien mit Ihrem Zollagenten.
Wie Crane Worldwide Logistics Ihnen helfen kann:
- Diagnostik der Auswirkungen von Zöllen: Zollzuordnung auf SKU-Ebene für Herkunftsländer außerhalb von Freihandelsabkommen.
- Optimierung von Ursprungs- und Freihandelsabkommen: Überprüfung der Ursprungsregeln, Einbindung der Lieferanten und Dokumentation.
- Validierung der Klassifizierung: Überprüfung der TIGIE-Klassifizierung und Unterstützung bei SAT-Konsultationen, wo dies angebracht ist.
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Crane Trade Consulting hilft Ihnen dabei, Zolleffekte zu bewerten, Ausnahmen zu validieren und praktikable Minderungsstrategien zu entwickeln.