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Supertaifun Ragasa verursacht weitreichende Störungen der Logistik in Hongkong und Südchina
Der Supertaifun Ragasa bringt derzeit extreme Wetterbedingungen nach Hongkong und in weite Teile Südchinas und verursacht weitreichende Beeinträchtigungen des Transportwesens, der Logistik und des täglichen Lebens. Da sich der Taifun weiter verstärkt, sind erhebliche…
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- 22.09.2025
- Von Crane Worldwide Logistics
Der Supertaifun Ragasa bringt derzeit extreme Wetterbedingungen nach Hongkong und in weite Teile Südchinas und verursacht weitreichende Beeinträchtigungen im Transportwesen, der Logistik und dem täglichen Leben. Da sich der Taifun weiter verstärkt, sind erhebliche Verzögerungen im Luft-, See- und Landgüterverkehr unvermeidbar.
Taifun verstärkt sich, Hongkong versetzt sich in den Notstand
Seit heute Nachmittag gilt in Hongkong Taifunwarnstufe 8. Die Behörden warnen, dass im Laufe der Nacht Warnstufe 9 ausgerufen werden könnte. Diese erhöhte Warnstufe spiegelt die zunehmende Stärke des Sturms und seine Nähe zur Stadt wider.
Zuvor galt in Hongkong noch Warnstufe 3, wodurch die meisten Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen geöffnet blieben. Die Erhöhung auf Warnstufe 8 hat jedoch stadtweite Einschränkungen zur Folge, darunter die Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs, Schulschließungen und die weitreichende Aktivierung von Notfallmaßnahmen.
Guangdong bereitet sich auf direkten Landfall vor
Der Supertaifun Ragasa erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von über 220 km/h und wird voraussichtlich am Mittwoch an der Küste von Guangdong auf Land treffen. Zur Vorbereitung haben Städte in der gesamten Provinz Schulen und Büros geschlossen, den öffentlichen Nahverkehr eingestellt und Bewohner aus gefährdeten Gebieten evakuiert.
Mehr als 770.000 Menschen wurden bereits evakuiert, und weitere Evakuierungen sind im Zuge des herannahenden Sturms wahrscheinlich. Die Behörden verstärken aktiv den Hochwasserschutz, verteilen Sandsäcke und bereiten Notunterkünfte vor, um das Risiko zu minimieren.
Hochwasser- und Sturmflutrisiken bleiben bestehen
Tief liegende Küstengebiete sind besonders gefährdet. Meteorologische Vorhersagen sagen Sturmfluten von bis zu fünf Metern voraus, die zu schweren Überschwemmungen in städtischen und ländlichen Gebieten führen könnten. Hohe Gezeiten in Verbindung mit Starkregen werden die Lage in hochwassergefährdeten Gebieten voraussichtlich noch verschärfen.
Erhebliche Auswirkungen auf die Logistikabläufe
Der Sturm hat bereits erhebliche Auswirkungen auf den Güter- und Transportverkehr:
- Luftfracht: Die meisten Passagier- und Frachtflüge von und nach Hongkong sind ausgesetzt, was die Luftfrachtkapazität stark einschränkt.
- Seefracht: Die Häfen in Hongkong und Guangdong sind geschlossen, was zu Verzögerungen im Schiffsverkehr und zum Erliegen von Import-/Exportvorgängen führt.
- Landtransport: Starke Winde, Überschwemmungen und Straßensperrungen beeinträchtigen die LKW-Routen und die Zustellung auf der letzten Meile, insbesondere in den Küstenstädten Südchinas.
- Lagerhaltung: Einige Lagerhäuser arbeiten aufgrund von Sturmrisiken und Maßnahmen zur Mitarbeitersicherheit mit reduzierter Kapazität oder wurden vorübergehend geschlossen.
Infolgedessen ist mit Verzögerungen bei allen Transportarten zu rechnen. Unternehmen, die auf pünktliche Lieferungen durch diese Region angewiesen sind, sollten mit Beeinträchtigungen rechnen und ihre Planung entsprechend anpassen.
Während viele Operationen während des Höhepunkts des Sturms pausieren, sind Wiederherstellungspläne für eine schnelle Reaktion bereits in Gang gesetzt, sobald sich die Bedingungen zu verbessern beginnen.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Für Unternehmen, deren Waren durch betroffene Gebiete transportiert werden, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
- Den Sendungsstatus über Tracking-Portale genau überwachen
- Einbau von Pufferzeiten in die Lieferkettenpläne
- Verstärkung der Verpackung für Waren, die anfällig für Wasser- oder Windschäden sind
- Den Kontakt zu den Logistikpartnern aufrechterhalten, um zeitnahe Updates zu erhalten
Flexibilität und proaktive Kommunikation tragen dazu bei, die Auswirkungen nach Wiederaufnahme des Betriebs zu minimieren.
Blick in die Zukunft
Der Supertaifun Ragasa wird die Region voraussichtlich bis Mitte der Woche weiterhin beeinträchtigen. Die schlimmsten Auswirkungen sind wahrscheinlich zwischen jetzt und Mittwochabend zu erwarten, die Wiederherstellung der Logistik kann jedoch je nach Zustand der Infrastruktur, Überschwemmungen und der Freigabe durch die lokalen Behörden mehrere Tage dauern.
Dies ist einer der stärksten Taifune, die die Region in den letzten Jahren getroffen haben. Während sich die Bevölkerung in Hongkong und Südchina auf Sicherheitsmaßnahmen und die Vorbereitung auf den Sturm konzentriert, setzt sich der Logistiksektor weiterhin dafür ein, Güter zu schützen, die Geschäftstätigkeit so weit wie möglich aufrechtzuerhalten und einen reibungslosen Wiederaufbau zu gewährleisten.
Weitere Aktualisierungen werden hier veröffentlicht, sobald neue Informationen vorliegen, darunter Zeitpläne für die Wiedereröffnung der Häfen, die Wiederaufnahme des Flugverkehrs und die Wiederherstellung des Landverkehrs. Crane verfolgen die Entwicklungen aufmerksam und stimmen sich mit regionalen Partnern ab, um stets auf die sich verändernde Lage reagieren zu können. Wir bitten alle Unternehmen, sich informiert zu halten, flexibel zu bleiben und ihre Planung angesichts der sich ändernden Bedingungen fortzusetzen.
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